Tipps für Mütter

24 Stunden für Sie da.
Kostenlos und anonym

Notruf Region Hannover
0800 - 60 500 40

Notruf Region Bremen-Weser-Ems
0800 - 60 500 50

Notruf Region Göttingen
0800 - 60 500 30

Tipps für Mütter

Auch Mütter brauchen Pausen ! Schließlich sind Sie im Dauereinsatz. Legen Sie sich ruhig mehrmals am Tag hin und gönnen sich kleine Auszeiten und lassen den Haushalt liegen. Gerade wenn das Baby noch viel schläft hat man noch Zeit dazu.

Wenn die Kinder größer sind, kann man mit Ihnen vereinbaren, dass Sie eine stille Pause machen, in der Sie nicht gestört werden möchten.

Fragen Sie die Großeltern, ob sie einen Nachmittag oder Abend Babysitten können. Nutzen Sie die Zeit zum Quatschen mit Freundinnen oder unternehmen etwas mit Ihrem Partner.

Manchmal gibt es keine Großeltern oder sie wohnen nicht in der Nähe. Hier bietet wellcome Hilfe an: Ehrenamtliche Frauen betreuen ihr Kind ein bis zweimal die Woche für ein paar Stunden, die sie für sich nutzen können. Infos hierzu unter www.wellcome.de

Menschen machen Fehler. Auch Mütter. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Sehen Sie ein, wenn Sie etwas falsch gemacht haben und entschuldigen sich. Gerade wenn man immer in Dauerspannung ist, reagiert man manchmal falsch und ist schnell wütend. Versuchen Sie immer ruhig und mit freundlicher Stimme mit Ihrem Kind zu sprechen. Machen Sie nach jeder Aktivität eine kurze Pause und holen Luft, bevor es weitergeht.

Nach der ersten Freude kommt für viele Frauen ein neues Gefühl auf: eine Mischung aus Langeweile und Überforderung. Obwohl das Kind da ist, fühlen sich viele Mütter einsam. Der Mann arbeitet oft den ganzen Tag und die Frau ist mit dem Kind allein zuhause. Wenn man gerade umgezogen ist, keine Freunde oder Familie in der Nähe hat, wird es noch bedrückender.

Ein paar Tipps für den Alltag:

  • Strukturieren Sie sich den Tagesablauf
  • Nehmen Sie sich hin und wieder eine Auszeit, geben das Kind ab und machen etwas für sich
  • achten Sie auf ausreichend Schlaf
  • Telefonieren Sie mit Freundinnen und Familie, wenn diese weiter weg wohnen
  • Machen Sie Musik an und tanzen: Das vertreibt die Stille und die trüben Gedanken
  • suchen Sie sich ein Hobby, ein Fotoalbum gestalten, etwas Nähen, Basteln
  • gehen Sie soviel wie möglich raus: spazieren bei Wind und Wetter, viele Museen haben kostenfreie Tage
  • suchen Sie sich eine Mutter Kind Gruppe in der Nähe, irgendwann lernt man dort auch die richtige Mama kennen, mit der man sich versteht und mit der man sich verabreden kann.

Sprechen Sie über Ihre Einsamkeit. Es geht vielen Müttern so ! Und es wird besser, je älter das Kind wird !

Aus diesen Gefühlen kann auch eine Depression entstehen. Wenn Sie merken, dass Sie, nicht allein herauskommen, sich traurig und mutlos fühlen, suchen Sie sich professionelle Hilfe.

Suchen Sie sich einen Platz in der Wohnung, der Ihnen gefällt. Das kann ein Sessel, ein Sofa oder ein Platz auf dem Fußboden sein. Vielleicht sehen nach draußen oder auf ein Bild ? Hier ruhen Sie sich aus, wenn Sie merken, das Sie allein sein wollen oder mal vor Wut schreien möchten. Versuchen Sie ruhig zu atmen und entspannen Sie ihr Gesicht. Lächeln Sie sich zu.

Oft schwirren einem Fragen durch den Kopf. Warum schreit mein Kind so viel ? Wieso hilft mein Mann mir so wenig ? Ich habe so wenig Geld. Es ist schwer, aber versuchen Sie die Situation so anzunehmen wie sie ist und nicht immer daran zu denken oder sich mit anderen Müttern zu vergleichen. Kinder sind anstrengend und machen jede Menge Arbeit ! Schöne Momente gibt es, sind aber im Verhältnis dazu nur wenig.

Sehen Sie alles mit etwas Humor. Der Alltag mit Kindern ist auch lustig. Schreiben Sie die ersten Worte oder Sätze ihres Kindes auf. Sehen Sie sich lustige Filme im Fernsehen an und betrachten das Leben von der schönen Seite ! Die Zeit mit kleinen Kindern geht schneller vorbei als man denkt...

Sie sind nicht allein. Es gibt immer andere, die Ihnen helfen können. Sagen Sie dass Sie Hilfe brauchen. Ihr Partner kann Aufgaben übernehmen. Die Großeltern, Freunde können mal einspringen.

Wenn Sie alleinerziehend sind, nehmen Sie Kontakt zu Freunden auf, die Ihnen helfen können. Scheuen Sie sich auch nicht Beratungseinrichtungen anzurufen. Auch das Jugendamt kann Hilfe bieten. Mit Familienhilfen oder Familienhebammen bekommen Sie Unterstützung im Alltag mit ihren Kindern.

In jeder Stadt gibt es Gruppen für alleinerziehende Mütter und Väter. Hier kann man sich austauschen und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen.

Verdienen Sie nur wenig oder bekommen Sie ALG 2 (Hartz 4) ?

  • Für Familien gibt es finanzielle Hilfen über verschiedene Stiftungen z.B. für die Erstausstattung.
  • Auch über die Jobcenter bekommen Sie zusätzliche Gelder, wenn Sie schwanger sind.
  • In allen Städten gibt es Vergünstigungen oder kostenlose Angebote für Menschen mit wenig Geld. z.B. über den Hannover Aktiv Pass können Ihre Kinder kostenlos Sport und Kulturangebote der Stadt Hannover nutzen.
  • Kostenlose Verhütungsmittel können über das Sozialamt beantragt werden.
  • auf Basaren kann man günstig Kleidung und Spielzeug erstehen.
  • in jeder Stadt gibt es Sozialkaufhäuser, wo man auch für wenig oder gar kein Geld einkaufen kann.
  • Reicht es einmal gar nicht mehr für den Lebensbedarf ? Dann können Sie über die "Tafeln" fast kostenlos Lebensmittel erhalten. Erkundigen Sie sich in Ihrem Wohnort, wie und wo das möglich ist.

Haben Sie Fragen ? Rufen Sie uns an ! Wir helfen Ihnen weiter.